FORSCHUNGSPROJEKTE
Interessante PROJEKTE und ERGEBNISSE
Für folgende Forschungsprojekte
werden/wurden regional KINDER gesucht
AKTUELL:
ERSTE ERGEBNISSE aus diesen FORSCHUNGSPROJEKTEN liegen vor...

Über IDeA in Frankfurt
Zur Erforschung individueller Entwicklungs- und Lernprozesse haben das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) und die Goethe-Universität Frankfurt das Forschungszentrum IDeA gegründet. Das Kürzel IDeA steht für "Center for Research on Individual Development and Adaptive Education of Children at Risk". Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen dort, wie soziale und neurokognitive Faktoren den Entwicklungsprozess von Kindern beeinflussen können.
Für weitere Informationen siehe: http://www.idea-frankfurt.eu/kinder/ueber-idea
NEU: Aktuelle Informationen und Neuigkeiten aus dem IDeA-Zentrum zum Thema "kindliches Lernen":
Frühprävention – nachhaltig und aussichtsreich
28.04.2011 Erste Ergebnisse des EVA-Projekts: Nur 35 Prozent der Kinder mit besonderen sozialen Risiken habe eine sichere Bindung. Weiter lesen ....
-> siehe auch unter http://www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de/dok/2011/03Leuzinger.pdf
Wie ADHS-Kinder ihre Konzentration verbessern können
27.04.2011 Frankfurter Wissenschaftler am IDeA-Forschungszentrum untersuchen Möglichkeiten der Selbstregulation und ihre Wirkmechanismen im schulischen Umfeld ("Wenn-Dann-Pläne"). Weiter lesen ...
-> Siehe auch unter http://www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de/dok/2011/04GawrilowRauch.pdf
Lernfähigkeit sehr gut - Rechtschreiben mangelhaft
Das Projekt "KOSMOS" erforscht vielfältige Ursachen und Auswirkungen von Lernschwierigkeiten beim Lesen, Schreiben und Rechnen.
-> zu den ersten Erkennissen siehe http://www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de/dok/2011/05LabuhnSchmid.pdf
Mengen, zählen, Zahlen
25.08.2010 Prof. Dr. Kristin Krajewski, Leiterin der IDeA-Forschungsprojekte 'Gedächtnis und Schulfähigkeit' und 'Wirksamkeitsevaluation einer unterrichtsintegrierten Förderung von Mengen-Zahlen-Kompetenz und Selbstregulation zur Sekundärprävention von Rechenstörungen' (Numbers) im Interview mit Bildung + Innovation, dem Online-Magazin zum Thema Innovation und Qualitätsentwicklung im Bildungswesen.
-> Zum Interview http://www.bildungsserver.de/innovationsportal/bildungplus.html?artid=752
Alle Beiträge zum Thema Lernrisiken in "Forschung Frankfurt" 1/2011: im Internet unter www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de/2011/index.html.

Der Einfluss von langkettigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren auf Verhalten und Kognition bei Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung - die EFA-Studie
EFA-Studie des Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen ZNL in Ulm
In unserer Studie soll ... untersucht werden, ob die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren zu einer Verbesserung der ADHS-Symptome führt. …
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Frau Müller (0731-500-62013) oder Frau Scholz (0731-500-63005)
-> siehe http://www.znl-ulm.de/html/nl7_efa.html
NEU: Aktuelle Informationen und Neuigkeiten aus dem Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen, ZNL Ulm:
Sagen Wahrnehmungsleistungen zu Beginn der Schulzeit den
Lese-Rechtschreiberfolg in Klasse 1 und 2 voraus?
Zur prognostischen Validität der Differenzierungsproben 1 und 2 (DP1 / DP2) nach Breuer und Weuffen
In einer Studie hat das ZNL das an Schulen häufig eingesetzte Testverfahren überprüft. Das Ergebnis liegt nun vor:
„Die vorliegenden Ergebnisse weisen insgesamt darauf hin, dass DP 1 (zumindest bei Anwendung zu Schulbeginn) und DP 2 keine besonders empfehlenswerten Screeninginstrumente zur Vorhersage späterer Lese-Rechtschreibleistungen sind: Die DP leisten weder eine zufriedenstellende Vorhersage des Lese-Rechtschreiberfolgs in Klasse 1 und 2 über das gesamte Leistungsspektrum hinweg, noch gelingt es, mit den DP die Kinder zu ermitteln, die wahrscheinlich in Klasse 1 und 2 Lese-Rechtschreibschwierigkeiten entwickeln werden. Die prognostische Validität von DP 1 und DP 2 ist somit nach unseren Ergebnissen als unzureichend zu bewerten“. -> Vgl. Verröffentlichung von Michael Fritz, Katrin Hille und Steffi Sachse, Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen ZNL Ulm siehe unter http://www.znl-ulm.de/html/nl9_differenzierungsproben.html
In einem umfassend informierenden Artikel über diese Studie wird beschrieben, dass die Vorhersagekraft von DP1 und DP 2 demnach deutlich unterhalb der Vorhersagekraft anderer in Deutschland etablierter Tests (BISC, HASE oder MÜSC) liegt. Diesen Artikel finden Sie unter:
Steinbrink, C., Schwanda, S., Klatte, M. & Lachmann, T. (2010). Sagen Wahrnehmungsleistungen zu Beginn der Schulzeit den Lese-Rechtschreiberfolg in Klasse 1 und 2 voraus? – Zur prognostischen Validität der Differenzierungsproben 1 und 2 nach Breuer und Weuffen. Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie, 42 (4), 188-200.
Studie PFAU "Phonologische Fähigkeiten im Anfangsunterricht"
Zusammenfassung und Schlussfolgerung der Studie PFAU
Eine kombinierte Förderung von phonologischer Bewusstheit und zusätzlichen kleinschrittigen Übungen zum lautgetreuen Schreiben, die am Lernprozess des Schreibens ansetzen, kann Schülerinnen und Schülern den Einstieg in die Schriftsprache erleichtern. Für lang anhaltende Erfolge ist wahrscheinlich eine Fortführung der präventiven Unterstützung in Klasse 2 unumgänglich. Im Zusammenhang mit vorschulischen Trainingsstudien deutet sich an, dass ein reines Training der phonologischen Bewusstheit im Kindergartenalter anzusiedeln ist.
-> siehe Hubertus Hatz, Dr. Steffi Sachse (2010) unter http://www.znl-ulm.de/html/nl9_pfau.html
-> siehe auch unter FAQ Frühförderung
Studie SPATS "Sprachföderung - Auswirkungen eines Trainings"
Zusammenfassung und Schlussfolgerungen der Studie SPATS
Im Rahmen dieser Studie wurde ein Konzept überprüft, das zu einer dauerhaften Verbesserung der Kompetenzen von Erzieherinnen führt, ideal für die Anwendung im pädagogischen Alltag geeignet ist und nachweislich einen Nutzen für die Förderung junger Kinder darstellt, die sprachliche Förderung benötigen. Bei dem eingesetzten Interaktionstraining handelt es sich um das Heidelberger Trainingsprogramm zur frühen Sprachförderung in Kindertagesstätten von Anke Buschmann und Bettina Jooss vom Frühinterventionszentrum Heidelberg (FRIZ)
-> siehe http://www.znl-ulm.de/buschmann_sachse_LOGOS.pdf sowie-> siehe Anke Buschmann, Bettina Jooss, Dr. Steffi Sachse (2010) unter http://www.znl-ulm.de/html/nl9_spats.html
-> siehe auch unter FAQ Frühförderung
JARA Jülich Aachen Research Alliance
„Leseschwäche hat unterschiedliche Ursachen. Gefragt sind maßgeschneiderte Therapien“
„Dyslexie ist unter Kindern und Jugendlichen weit verbreitet. Bis zu 17 Prozent aller Heranwachsenden leiden unter einer mehr oder weniger ausgeprägten Leseschwäche. Doch hinter dem Begriff verbergen sich völlig unterschiedliche Defizite in der Gehirnaktivität, wie JARA-BRAIN Wissenschaftler unlängst in einer groß angelegten Studie zeigten.“
Studie wies drei Subtypen von leseauffälligen Kindern nach
„Auf Basis der Testergebnisse konnten die JARA-BRAIN Wissenschaftler drei zahlenmäßig etwa gleich große Gruppen von Dyslektikern definieren: Ein Teil der Kinder wies schlechtere Leistungen in der phonologischen Verarbeitung sowie bei Bewegungserkennungs- und Lautdifferenzierungsaufgaben nach. Demgegenüber fand sich bei einer anderen Gruppe der jungen Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer lediglich eine reduzierte visuelle Aufmerksamkeit. Bei der dritten Gruppe der leseauffälligen Grundschulkinder ließ sich ein isoliertes Defizit in der phonologischen Bewusstheit nachweisen. Zudem fanden die Wissenschaftler Hinweise auf veränderte Hirnaktivität bei dyslektischen Kindern, die sich sowohl beim Lesen als auch bei den anderen Aufgaben zeigte, die die eigentlichen Defizite betreffen.“
BMBF-Folgestudie beschäftigt sich mit der Frage der bestmöglichen Therapie
Marion Grande und Stefan Heim gehen in einer Folgestudie dem Thema „Effekte von spezifischem versus unspezifischem Training auf Hirnfunktion und Performanz bei kognitiven Subtypen von Dyslexie“ nach. Mit ersten Ergebnissen des ebenfalls vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Projekts ist Ende 2011 zu rechnen.
Siehe www.jara.org/de/research/jara-brain/nachrichten/details/leseschwaeche-hat-unterschiedliche-ursachen-gefragt-sind-massgeschneiderte-therapien/
„Zappelphilipp 2" - Frühintervention bei delinquenten Kindern mit hyperkinetischer Störung des Sozialverhaltens
Einzugsgebiet Mannheim (mit allen Vororten), Ketsch und Ladenburg - betroffene Kinder gesucht:
Für Kinder, die im Alter zwischen 8 und 13 Jahren erstmalig polizeilich auffällig geworden sind (oder massive Verhaltensschwierigkeiten aufweisen im Umgang mit Gleichaltrigen, die Lügen, Klauen, sich nicht an Regeln halten können und auch Wutausbrüche zeigen) und deren Eltern wurde ein spezielles Trainingsprogramm entwickelt.
Das ZI Mannheim bietet: Ausführlichen Diagnostik (medizinisch und psychologisch) und Besprechung. Das Behandlungsprogramm wird in der Familie von geschulten Familientrainern durchgeführt. Geplant ist eine Behandlung (2-mal pro Woche zu Hause) über einen Zeitraum von 3-4 Monaten:
Ansprechpartner:
Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, J5, 68159 Mannheim
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters
Dipl.-Psych. Michaela Hilberger Tel.: 0621 / 1703 - 4906
weitere Details siehe Flyer:
