Unsere Fachliteraturempfehlung - siehe weiter unten
Literaturempfehlung für "Nicht-Leser" und besonders auch für legasthene Kinder (praxiserprobt!) Unser Lieblingsautor Ingo Siegner ist Kinderbuchautor und -Illustrator, seine Lesungen ein echtes Erlebnis für Klein und Groß: Er schreibt auch für Legastheniker geeignete Bücher aus der Reihe "Drache Kokosnuss" und "Elliot und Isabella". Mehr dazu siehe unter www.ingosiegner.de (Klick auf das Bild) VORANKÜNDIGUNG: Lesung in Dieburg im November 2010 "Flaschenpost" der Bücherinsel unter
|  | Absoluter Hit - besonders auch für Legastheniker !! - und für sonstige "Nicht-Leser", die sich jedoch (gerade noch) für Comics begeistern lassen, sind die Bücher von Jeff Kinney: Von Idioten umzingelt! / Gregs Tagebuch Bd. 1 
Ein lohnender Besuch: Bei Klick auf das Buch gelangen Sie auf die Seite http://www.gregstagebuch.de/band1.cfm und können im Buch blättern. Zum Glück ist neben Band 2 und 3 jetzt der Band 4 erschienen. Nun wird der 5. Band sehnlichst erwartet !!! Hier die treffende Buchkritik des Kölner Stadt-Anzeiger: " 'Gregs Tagebuch - Von Idioten umzingelt' von Jeff Kinney ist ein Comicroman, flapsig und unglaublich witzig erzählt er vom Alltag eines Schülers, der an der Dummheit der Menschen schier verzweifelt - und damit nicht nur Kindern aus der Seele spricht."
AKTUELL: Gregs-Tagebuch - VON IDIOTEN UMZINGELT Kinostart für 26.09.2010 angekündigt TIPP: Vorher noch die Bücher lesen und als Belohnung den Film ansehen! |
 |  |
 | UNSERE LITERATUREMPFEHLUNGEN: Stand: 22.04.2010: die Liste wird von uns gelegentlich noch weiter ergänzt.... 
| Wolf, Maryanne: "Das lesende Gehirn. Wie der Mensch zum Lesen kam - und was es in unseren Köpfen bewirkt." Verlag: Spektrum Akademischer Verlag (2009) ISBN: 3-8274-2122-7 | Das lesende Gehirn erkundet die wundersame Fähigkeit unseres Denkorgans, sich als Reaktion auf äußere Veränderungen immer wieder anzupassen und neu zu organisieren. Diese "offene Architektur" - also die Elastizität und Plastizität - unseres Gehirns hilft den Menschen einerseits lesen zu lernen und geschriebene Sprache zu verarbeiten, kann ihnen andererseits aber diesen Prozess auch erschweren. Maryanne Wolf ist ein einfühlsames, engagiertes Buch über das Lesen gelungen. Sie ... zeigt auch auf, welche Veränderungen in unseren Gehirnen stattfinden, wenn wir lesen und uns nach und nach von Leseanfängern zu immer erfahreneren Lesern wandeln. Und sie geht der Frage nach, was in Menschen vorgeht, die etwa an Lese-Rechtschreib-Schwäche leiden und gegen sie ankämpfen. Inhaltsverzeichnis: Teil I: Wie das Gehirn lesen lernte.- Unterricht mit Proust und dem Tintenfisch. Wie sich das Gehirn ans Lesen anpasste die ersten Schriftsysteme. Die Geburt eines Alphabets und Sokrates Einwände. Teil II: Wie das Gehirn eines einzelnen Menschen lesen lernt.- Der erfolgreiche oder weniger erfolgreiche Weg zum Lesen. Die Naturgeschichte" des Leseerwerbs die Verknüpfung der Teile im jungen lesenden Gehirn. Die unendliche Geschichte der Leseentwicklung. Teil III: Wenn das Gehirn nicht lesen lernen kann.- Das Rätsel der Dyslexie und die Hirnstruktur. Gene, Talente und Dyslexie. Vom lesenden Gehirn zu dem Nächsten" "Wolfs faszinierende Kombination aus Sprachgeschichte, Soziologie, Psychologie und Neurowissenschaften ist fesselnd und anschaulich ... Absolut empfehlenswert!" Library Journal | 
| Blakemore, Sarah-Jayne, Frith, Uta: „Wie wir lernen. Was die Hirnforschung darüber weiß“ Verlag: DVA (2006) ISBN: 3-421059-22-5 | Die neurobiologische Erforschung des Gehirns hat in den letzten Jahren unser Wissen über den Vorgang des Lernens revolutioniert. Inzwischen gibt es kaum noch ein pädagogisches Konzept, das die Ergebnisse der Hirnforschung nicht zu berücksichtigen sucht.
In diesem Buch erläutern zwei renommierte Forscherinnen, wie und wann das Gehirn lernt und welche Schlussfolgerungen daraus für die Bildungspolitik, aber auch für den Unterricht in der Schule und zu Hause zu ziehen sind. Sie zeigen, wie sich das Gehirn von der Kindheit bis zum Alter entwickelt, wie verschieden Kinder, Jugendliche und Erwachsene Wissen erwerben und vor allem, wie sich der Lernvorgang positiv beeinflussen lässt - und zwar in jedem Alter! Ausführlich geht das Buch auf die häufigsten Lernstörungen ein und stellt zentrale Elemente eines entsprechenden Förderunterrichts vor. Ein kompetenter und gut lesbarer Überblick für alle, die sich mit den neurobiologischen Hintergründen des Lernens und den daraus folgenden Konsequenzen vertraut machen wollen. | 
| Spitzer, Manfred: „Lernen. Gehirnforschung und die Schule des Lebens“ Spektrum Akademischer Verlag (2006) ISBN 3-827417-23-6 | Lernen ist die natürliche Lieblingsbeschäftigung unseres Gehirns. Wie unsere Lernmaschine im Kopf arbeitet und wie wir sie mit Lernerfolg - und auch Vergnügen - arbeiten lassen können, das vermittelt dieses spannende Buch des Psychologen, Philosophen und Medizinprofessors Manfred Spitzer. Der Autor hat angeregt durch seine Erfahrungen im Baden-Württembergischen Bildungsrat und als Experte bei einer Anhörung zur PISA-Studie im Bundesrat - dieses Buch für einen breiten Leserkreis von Menschen geschrieben, die mit Lernen und Lernenden zu tun haben: Eltern, Lehrer, Schüler, Bildungspolitiker und alle, die ihre Lernmaschine im Kopf verstehen und einsetzen möchte. Spitzers Buch ist ein Plädoyer gegen Vorurteile: »Schüler sind nicht dumm, Lehrer sind nicht faul und unsere Schulen sind nicht kaputt. Aber irgendetwas stimmt nicht.« |  | Riegel, Enja: „Schule kann gelingen! Wie unsere Kinder wirklich fürs Leben lernen“ Verlag: Fischer Taschenbuch ISBN 3-596-16168-3
| Schule kann gelingen – keiner zeigt es besser als Enja Riegel. Sie war Direktorin der Helene-Lange-Schule in Wiesbaden, die beim PISA-Test mit großem Abstand als beste deutsche Schule abgeschnitten hat. Mit innovativen Methoden, viel Kreativität und Disziplin hat sie ein ungewöhnliches Modell für die Schule von morgen verwirklicht. Sie erzählt von ihren Erfahrungen und gibt konkrete Beispiele, die anschaulich illustrieren, wie sie es geschafft hat, dass ihre Schüler mit Spaß und Freude wirklich „für das Leben lernen“. Qualität von Schule und Bildung ist die Grundlage der Gesellschaft von morgen. Dieses Buch geht deshalb uns alle an. Vermutlich jeder, der die tägliche Frustration eines Kindes mit Lern- und Leistungsstörungen kennt, träumt von diesem Schulkonzept! | 02/2010 ergänzt: 
| Neufeld, Gordon, Maté, Gabor: „Unsere Kinder brauchen uns! Die entscheidende Bedeutung der Kinder-Eltern-Bindung“ Verlag: Genius Verlag ISBN 3-934719-20-0 | Die Bindungsforschung hat das Rätsel um den unverstandenen und zutiefst verstörenden Trend unserer Zeit gelöst - Gleichaltrige übernehmen den Platz der Eltern im Leben unserer Kinder. Gordon Neufeld hat für dieses Phänomen den Begriff "Gleichaltrigenorientierung" geprägt, denn unsere Kinder und Jugendlichen beziehen ihre Identität, ihre Werte und Verhaltenscodes zunehmend von Gleichaltrigen anstatt von uns. Die Gleichaltrigenorientierung zerstört den familiären Zusammenhalt, blockiert die Entwicklung zu wahrer Eigenständigkeit, vergiftet die Atmosphäre in den Schulen und fördert eine aggressive und sexualisierte Jugendkultur. Unsere Kinder brauchen uns! hilft Eltern, diese beunruhigende Phänomen zu verstehen und liefert Lösungsansätze, damit wir die intuitive Kind-Eltern-Bindung wieder an den ihr zustehenden ersten Platz rücken können. Die Gedanken, Prinzipien und konkreten Ratschläge in diesem Buch versetzen Eltern in die Lage, für ihre Kinder wieder das zu sein, was die Natur vorgesehen hat: die zentrale Quelle von Zuwendung, Geborgenheit und Wärme. Das Buch liest sich stellenweise etwas zäh (sehr amerikanisch mit vielen Wiederholungen), trotzdem uneingeschränkt empfehlenswert. | 
| Stedtnitz, Ulrike „Mythos Begabung – Vom Potential zum Erfolg“ Verlag Huber, Bern; 1. Auflage ISBN 3-456-84445-9 | Waren alle erfolgreichen Erwachsenen einmal begabte Kinder? Und werden alle begabten Kinder zu erfolgreichen Erwachsenen? Was wissen wir heute über Potenzialentwicklung? «Mythos Begabung» präsentiert die wichtigsten Antworten auf der Basis der aktuellen Forschung und zeigt eindrucksvoll auf, warum die Etikettierung von Kindern als «hochbegabt» problematisch - und warum ein engagiertes Training so wichtig ist. Prof. Lutz Jäncke im Vorwort: „Das Werk ist den modernen Erkenntnissen der Psychologie und den kognitiven Neurowissenschaften verpflichtet. Eine exzellente, kreative und motivierende Anregung für alle, die sich mit dem Lernen und der Entwicklung von Menschen auseinandersetzen.“ Prof. Joan Freeman: „Gut lesbar dargestellt, vermittelt Ulrike Stedtnitz Eltern, Lehrpersonen und allen weiteren Interessierten ihr umfassendes Wissen zum Mythos Begabung.“ Prof. Sally M. Reis: „Ein Must-have-Guide für diejenigen, die selbst kreativer und produktiver sein möchten oder ihren Kindern helfen möchten, sich zu produktiven, zufriedenen und kreativen Erwachsenen zu entwickeln!“ | 
| Suchodoletz, Waldemar von „Lese-Rechtschreib-Störung (LRS) – Fragen und Antworten – Eine Orientierungshilfe für Betroffene, Eltern und Lehrer“ Kohlhammer-Verlag 1. Auflage (2007) ISBN: 3-17-019764-0
| Prof. Dr. med. Waldemar von Suchodoletz ist Leiter der Abteilung für Entwicklungsfragen an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und forscht insbesondere auf dem Gebiet der Sprachentwicklungs- und Lese-Rechtschreib-Störung. Dieses Buch gibt Antworten auf konkrete Fragestellungen zur LRS und dient einer schnellen, gleichwohl präzisen und fundierten Orientierung mit jeweils weiterführenden Hinweisen. Neben allgemeinen Informationen zur LRS werden die Ursachen, die Diagnostik und die Förderung (incl. Überblick über die Vielzahl von traditionellen und alternativen Behandlungsangeboten in Kurzform) sowie die Möglichkeiten der häuslichen Förderung aufgezeigt. Hilfreiche Tipps: konkrete Schritte „Was ist zu tun“, weiterführende Literatur und Links im Internet runden den Ratgeber ab. So können sich Betroffene und Eltern, Lehrer und Therapeuten schnell und kompetent über die unterschiedlichen Aspekte der LRS informieren. | 
| Suchodoletz, Waldemar von (Hrsg.): „Therapie der Lese-Rechtschreibstörung (LRS) Traditionelle und alternative Behandlungsmethoden im Überblick.“ Kohlhammer-Verlag 2., überarbeitete und erweiterte Auflage (2006) ISBN: 3-17-018845-3 | Das Buch gibt einen detaillierten Überblick über die Vielzahl von Behandlungsangeboten zur LRS-Therapie und hinterfragt diese kritisch aus dem Blickwinkel des gegenwärtigen Wissensstandes. Neben einzelnen Methoden werden Besonderheiten der Therapie sehr schwerer Störungen und Möglichkeiten zur Vorbeugung durch eine Förderung von Risikokindern vor Schulbeginn beschrieben. Zielstellung des Herausgebers ist, Unsicherheiten im Umgang mit LRS-Kindern abzubauen und die breite Angebotspalette transparenter zu machen. | 
| Schulte-Körne, Dr. med. Gerd: „Ratgeber Legasthenie – Frühzeitig erkennen. Richtig reagieren. Gezielt behandeln.“ Verlag: Droemer Knaur überarb. Auflage (2009) ISBN: 3-426-79833-1 | Die folgende Buchkritik bezieht sich auf die frühere Ausgabe: Elternratgeber Legasthenie – Frühzeitig erkennen, optimal fördern, gezielt therapieren“ Verlag: Droemer Knaur 1. Auflage (2004) ISBN: 3-426-64137-2 Immer noch werden Kinder mit Lese- und Rechtschreibproblemen als dumm oder faul abqualifiziert. Dabei ist Legasthenie meist eine angeborene Wahrnehmungsschwäche, von der auch Genies wie Leonardo da Vinci oder Albert Einstein betroffen waren. Heute gibt es wirksame Strategien, mit denen Sie Ihrem Kind konkret helfen können. In diesem umfassenden Handbuch stellt Deutschlands Legasthenie-Spezialist Dr. Gerd Schulte-Körne die verschiedenen Formen von Früherkennung und Diagnostik dar, beleuchtet die individuellen Ausprägungen von Legasthenie und erklärt das Spektrum der möglichen Ursachen. Der Schwerpunkt liegt auf den verschiedenen Therapieansätzen und Fördermöglichkeiten – insbesondere dem vom Autor entwickelten Marburger Rechtschreibtraining. Dr. Schulte-Körne ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Bundesverbandes Legasthenie und Dyskalkulie e.V. Der Anhang des Buches enthält weiterführende Adressen und Hinweise, u.a. auch auf Fördermaterialien und weiterführende Literatur. | 
| Schulte-Körne, Gerd (Hrsg.): „Legasthenie und Dyskalkulie: Aktuelle Entwicklungen in Wissenschaft, Schule und Gesellschaft“ Verlag: Winkler, Bochum; 1. Auflage: (2007) ISBN: 3-89911-070-8 | In 34 Beiträgen wird der aktuelle Forschungsstand zu den diagnostischen Verfahren und insbesondere zur Förderung bei Legsthenie und Dyskalkulie dargestellt. Die Buchbeiträge beruhen auf den Vorträgen, die die Autoren auf dem 15. Kongress des BVL e.V. 2005 in Berlin gehalten haben. Das Buch bietet eine hervorragende Basis für Hilfen und Förderung im Schulalltag und in der außerschulischen Förderung. Die Förderung im Bereich Dyskalkulie stellt einen Schwerpunkt dieses Buches dar. | 
| Firnhaber, Mechthild: „Legasthenie und andere Wahrnehmungsstörungen- Wie Eltern und Lehrer Risiken frühzeitig erkennen und helfen können“ Fischer-Verlag (Tb.) Frankfurt, 10. Auflage (2007) ISBN: 3-596-16292-0 | Das Buch, seit über 20 Jahren ein Bestseller, unterscheidet sich von anderen Legasthenie-Ratgebern in einem sehr wichtigen Punkt: Es ist der Erfahrungsbericht einer Mutter, die ihre schwer legasthenen Söhne vor der Sonderschule bewahrte und deren Therapie übernahm, ohne eine Ausbildung dafür zu haben. Dieses Buch, das in erster Linie Hoffnung vermitteln soll, enthält neben vielen praktischen Hilfen für Eltern, Pädagogen und Therapeuten auch die gegenwärtigen wissenschaftlichen Forschungsergebnisse mit neuem Schwerpunkt: Früherkennung und Sprachentwicklungsverzögerung. |
 | Klicpera, Christian, Schabmann, Alfred, Gasteiger-Klicpera, Barbara: „Legasthenie – Modelle, Diagnose, Therapie und Förderung“ Verlag: Ernst Reinhardt Verlag, 2. aktualisierte Auflage (2007) ISBN: 3-8252-2472-1 | Mit Legasthenie müssen sich alle Lehrkräfte auseinander-setzen: Wie erkennt man sie? Wie entwickelt sie sich? Was weiß man über ihre Ursachen? Wie kann man die Kinder unterstützen? Dabei werden Erklärungsansätze der Informationsverarbeitung, der Neurophysiologie, Biologie und soziale Ursachen vorgestellt. Auch der Kontext zu anderen Störungen und Verhaltensauffälligkeiten spielt eine Rolle. Die Autoren beschreiben Methoden der Diagnostik und stellen gängige Tests im kritischen Vergleich dar. Präventions- und Interventionsstrategien werden ausführlich beschrieben: Theoretisch fundiert und mit Blick auf die Praxis wird gezeigt, wie man Kinder mit Legasthenie in und außerhalb der Schule fördern kann. |  | Marx, Peter: „Lese- und Rechtschreiberwerb“, Verlag: Ferdinand Schöningh Paderborn, 1. Auflage (2007) ISBN: 3-506-76356-3 | Das Buch vermittelt grundlegende Kenntnisse über den Erwerb der Lese- und Rechtschreibfähigkeit zwischen früher Kindheit und Jugendalter. Konzepte für den Erstunterricht im Lesen und Schreiben werden behandelt und verschiedene Fördermöglichkeiten vorgestellt. Die Schwierigkeit von Kindern, die Deutsch als Zweitsprache erwerben oder Defizite in der Sprachentwicklung aufweisen, finden ebenfalls Berücksichtigung, doch liegt der Schwerpunkt auf dem ,normalen´ Lernprozess. | 
| Küspert, Petra: „Neue Strategien gegen Legasthenie – Lese- und Rechtschreib-Schwäche: Erkennen, Vorbeugen, Behandeln“ Verlag: ObersteBrink (2003) ISBN: 3-934333-04-4
| Wie können Sie schon im Kindergarten und im Vorschulalter Signale erkennen, die auf eine mögliche spätere Lese- und Rechtschreibschwäche hindeuten? Was können Sie tun, bevor Ihr Kind "in den Brunnen fällt"? Und was können Sie tun, wenn sich die Lese- und Rechtschreib-Schwäche erst in der Schule herausstellt? Dieses Buch zeigt Ihnen "neue Strategien gegen Legasthenie". Sie erfahren, wie Sie rechtzeitig erkennen, ob Ihrem Kind eine Lese- und Rechtschreibschwäche droht. Und Sie lernen, wie Sie Ihr Kind unterstützen können, wenn es bereits Schwierigkeiten hat. Nutzen Sie die aktuellen Forschungsergebnisse zum Thema "Legasthenie" - und wenden Sie die neuesten Strategien an.
Siehe hierzu auch „Würzburger Trainingsprogramm“ weiter unten | 02/2010 
| Schleider, Karin "ADHS - Wissen was stimmt" Verlag: Herder, 1. Aufl. (Mai 2009) ISBN: 3-451-06016-7 | ADHS ist eines der häufigsten Störungsbilder in unseren Schulen. Hyperaktive Kinder, denen es schwerfällt, stillzusitzen und sich zu konzentrieren, die immer Bewegung brauchen und keine Minute bei einer Beschäftigung bleiben. Doch was ist eigentlich ADHS? Anhand gängiger Vorstellungen und auch Vorurteile klärt Karin Schleider die wichtigsten Fakten einer verbreiteten Störung. Das Buch ist überwiegend aus dem Blickwinkel der hyperaktiven Variante des ADS geschrieben. Die allgemein weniger bekannte, und damit oft unerkannt bleibende Variante des ADS ohne Hyperaktivität (Hypoaktivität) wird in diesem Buch nur kurz beschrieben. Einerseits fehlen Quellenangaben und weitergehende Empfehlungen, um insgesamt einen umfassenden und weiterführenden Ratgeber zum Thema ADS darzustellen. Andererseits besticht das Buch besonders durch seine Übersichtlichkeit und Kürze und das Auf-den-Punkt-Bringen durch Fakten, und wird damit dem Titel "Wissen was stimmt" in besonderer Weise gerecht. |  | Simchen, Helga: „ADS. Unkonzentriert, verträumt, zu langsam und viele Fehler im Diktat. Hilfen für das hypoaktive Kind“ Verlag: Kohlhammer, 6. Auflage (2008) ISBN 3-170204-02-5 | Das Buch widmet sich besonders den „hypoaktiven“ ADS-Kindern, bei denen nicht so sehr die Verhaltensstörungen, sondern die Lern- und Leistungs-störungen dominieren, worunter sie seelisch leiden, bis hin zu einem erheblichen Leistungsdruck mit negativem Selbstbild. Vorwiegend Mädchen, aber auch Jungen sind davon betroffen. Sie sind oft gut bis sehr gut intellektuell befähigt. Sie haben aber Probleme, mit ihrem Arbeitstempo in der Schule mitzuhalten und am Unterricht teilzunehmen. Die Fähigkeit zur Daueraufmerksamkeit und zur Konzentration besitzen diese Kinder, aber nur, wenn sie sich auf etwas ganz besonders konzentrieren und fasziniert sind. Immer häufiger wird ein gemeinsames Auftreten von Lese-Rechtschreibschwäche und Rechenschwäche mit einem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom diagnostiziert. In diesem Buch werden diese Zusammenhänge, die Symptomatik und die Ursachen von ADS, besonders aber verhaltenstherapeutische Therapieansätze praxisnah vermittelt. | 
| Simchen, Helga: „Die vielen Gesichter des ADS“ Verlag: Kohlhammer, 2. überarb. und erw. Auflage (2007) ISBN: 3-170198-35-1 | Was führt bei ADS-Kindern zur Lese-Rechtschreibschwäche, was zu einer Rechenschwäche? Wann kommt es zum Einnässen? Warum haben manche ADS-Kinder Schlafstörungen, Kopf- oder Bauchschmerzen, Ängste, eine Tic- oder Zwang-Symptomatik, Ess-Störungen? Wie kann man diesen Symptomen wirkungsvoll begegnen? - Die Vielfalt der Symptome im Kindes- und Jugendalter und ihre besondere, bislang häufig vernachlässigte Dynamik bei der Entstehung von Begleit- und Folgekrankheiten sind Inhalt dieses Buches, das nun in der zweiten Auflage erscheint. Es möchte ADS-Betroffene und ihre Familien, Lehrer und Therapeuten sensibilisieren, die vielen Gesichter des ADS wahrzunehmen und wirkungsvoll zu behandeln. |  | Döpfner, Manfred, Lehmkuhl, Gerd, Schürmann, Stephanie: „Wackelpeter und Trotzkopf“ Beltz Psychologie Verlags Union 3. überarb. Auflage (2006) ISBN: 3-621275-67-3 | Wackelpeter, Zappelphilipp, Träumer und Trotzkopf: Hyperaktive, unaufmerksame und trotzige Kinder können ihre Familien an den Rand des Zusammenbruchs bringen. Aber es gibt ein Elternbuch, das erwiesenermaßen funktioniert und schon vielen Eltern und ihren Kindern geholfen hat. Dieses Elternbuch enthält alles Wissenswerte zu Störung und Therapie: Informationen über Problematik, Ursachen, Verlauf und vor allem Hilfsmöglichkeiten. Eine konkrete Anleitung für Eltern in 14 Schritten, die funktioniert. Lösungsmöglichkeiten für typische Probleme, wie etwa: Was mache ich, wenn sich mein Kind nicht allein beschäftigen kann? Wie löse ich den täglichen Hausaufgaben-Krieg? Arbeitsblätter und Memo-Karten, die bei der Umsetzung des Elternleitfadens hilfreich sind. Neu: Sticker als Gedächtnisstützen für Eltern. Eine wissenschaftliche Studie der Universität Köln hat nun belegt, was tausende Familien bereits erfahren haben: Die Hilfen und Anleitungen des Buches funktionieren so gut, dass viele Familien auf professionelle therapeutische Hilfe verzichten können! |  | Jansen, Fritz, Streit, Uta: „Positiv lernen“ Verlag: Springer Berlin 2. Auflage (2006 ) ISBN: 3-540-21272-8 | Lern- und Leistungsstörungen, Legasthenie, Dyskalkulie und ADS sind eine enorme Belastung für Betroffene sowie ihre Bezugspersonen. Wie entstehen Lernstörungen, wie verfestigen sie sich, wie kann man ihnen vorbeugen? Die Autoren arbeiten mit dem von ihnen entwickelten IntraActPlus-Konzept und nutzen die Erkenntnisse aus der psychologischen Grundlagenforschung für das Lernen in der frühen Förderung, in der Schule, bei den Hausaufgaben, im Studium etc.: - Aufbau einer günstigen Eigensteuerung durch fördernde Beziehungssignale sowie richtige Lernwege und Aufgabenstellungen - Mit Widerständen und Machtkämpfen angemessen umgehen - Allgemeine Lernstrategien bei einfachen und komplexen Aufgabenstellungen - Durch richtiges Üben die Plastizität des Gehirns nutzen und hierdurch Lernen schneller, effektiver und angenehmer machen - Mit Fallbeispielen, konkreten Handlungsanweisungen und Hilfestellungen Das Buch ist für alle, die Kindern oder Jugendlichen dabei helfen wollen, positiv und effektiv zu lernen. |  | Born, Armin, Oehler, Claudia: „Lernen mit ADS-Kindern. Ein Praxishandbuch für Eltern, Lehrer und Therapeuten“ Verlag: Kohlhammer 5. Auflage (2006) ISBN: 3-170197-40-1 | Das Buch beschäftigt sich mit ADS-Kindern und ihren Lern- und Leistungsproblemen. Neben theoretischen und praktischen Grundlagen zu den besonderen Voraussetzungen der ADS-Kinder im Hinblick auf schulisches Lernen wird Basiswissen zum Thema Informationsaufnahme, Vergessen und Behalten vermittelt. Neben allgemeineren günstigen Lerntipps für ADS-Kinder, methodischen Grundprinzipien und möglichen Hilfestellungen durch Eltern geht das Buch auf die Grundlagenfächer Rechnen, Rechtschreibung, Lesen, Aufsatzschreiben, die Lernfächer sowie das Fach Englisch ein. Zu jedem Fach werden – neben konkreten praxisnahen Lernhilfen – aktuelles grundlegendes Hintergrundwissen sowie störungsspezifische Erklärungsmodelle, die dem neuesten Forschungsstand entsprechen, vermittelt. |  | Backhus, Johanna, Steinbrink, Claudia, Fritz, Michael "Sinne schärfen fürs Lesen und Schreiben - für Eltern mit Kindern von 5 bis 8 Jahren, erfolgreich erprobte Übungen, beugt Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten vor" Klett-Verlag 1. Auflage (2006) ISBN: 3-12-920263-3 | Wer lesen und schreiben lernen will, muss viele Grundfertigkeiten beherrschen, wie z.B. genaues Sehen und exaktes Hören. Diese Fähigkeiten sind bei manchen Kindern zu Beginn der Schulzeit noch nicht ausreichend entwickelt. Neurowissenschaftler und Lernspezialisten haben ein Förderbuch für Kinder zur Vorbeugung von Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten entwickelt. "Sinne schärfen fürs Lesen und Schreiben. Ein Erfolgsprogramm für Eltern und Kind." ist das Ergebnis einer Studie, die die Autorinnen Johanna Backhus und Dr. Claudia Steinbrink am Ulmer Transferzentrum für Neurowissenschaft und Lernen mit über 200 Grundschülern durchgeführt haben. Resultat sind 30 Übungseinheiten à 20 Minuten, die Eltern mit ihren Kindern gemeinsam durcharbeiten können, um die Lese- Rechtschreib-Kompetenz zu verbessern und wirksam LRS vorzubeugen. Die Übungen sind ideal für Kinder im Alter zwischen fünf und acht Jahren. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse über den Lernprozess bei Kindern zeigen, dass die Fähigkeit zu lesen und zu schreiben eng mit der Wahrnehmung der Umwelt verknüpft ist. Das Hören, Sehen, Sprechen, das Erkennen von Rythmen und die phonolgische Bewusstheit sind notwendige Voraussetzungen für das erfolgreiche Erlernen der schriftlichen Sprache. Mit gezielten, kindgerechten Übungen können Eltern die Wahrnehmungsfähigkeit ihrer Kinder in diesen Bereichen verbessern und damit den Erwerb der Schriftsprache auf eine bessere Grundlage stellen. Mit lustigen Illustrationen, einer Geschichte, die sich wie ein roter Faden durch das Programm zieht und einer Audio-CD für Hörübungen ist das Trainingsprogramm ideal für spielerisches Lernen von Kindern mit ihren Eltern. Hilfreiche Erklärungen und Tipps für die Eltern zeigen, worauf es beim Lernen ankommt und worauf Eltern achten können. |  | Küspert, Petra, Schneider, Wolfgang: „Hören, lauschen, lernen: Sprachspiele für Kinder im Vorschulalter – Würzburger Trainingsprogramm zur Vorbereitung auf den Erwerb der Schriftsprache“ Verlag: Vanderhoek & Ruprecht 5. überarb. Auflage (2006) ISBN: 3-525490-90-9 | Kinder im Vorschulalter haben in der Regel eine gut verständliche Umgangssprache, verfügen über einen ausreichenden Wortschatz und verwenden eine weitgehend korrekte Grammatik. Die Kinder können also problemlos mit ihrer Umgebung kommunizieren. Vielen fällt jedoch schwer, das von ihnen Gesagte in einzelne Wörter, Silben und Laute aufzuteilen. In der Schule sollen sie dann möglichst schnell begreifen, dass Laute von bestimmten Zeichen, den Buchstaben, repräsentiert werden. Das Trainingsprogramm bietet vielfältige Übungen, durch die Vorschulkinder in spielerischer Weise lernen, die lautliche Struktur der gesprochenen Sprache zu erkennen (= phonologische Bewusstheit). Dadurch wird den Kindern der nachfolgende Schriftspracherwerb in der Schule wesentlich erleichtert. Das Programm beginnt mit Lauschspielen zum Üben des genauen Hin-Hörens, fährt fort mit Reimübungen und führt dann die Einheiten Satz, Wort und Silbe ein. Schließlich werden der Anlaut und einzelne Laute im Wort bewusst gemacht. Die Übungen des Trainingsprogramms werden in Kleingruppen mit Vorschulkindern in täglich 10-15 minütigen Sitzungen über den Zeitraum der letzten 20 Wochen des Kindergartenjahres durchgeführt. Die 5., überarbeitete Auflage ist noch mehr darauf ausgerichtet, den Erzieherinnen die praktische Durchführung des Programms zu erleichtern. Gleichzeitig wurde noch größerer Wert auf die Verwendung lauttreuen Wortmaterials bei den Übungen gelegt. Die dazugehörigen Bildkarten wurden entsprechend ergänzt. |  | Küspert, Petra, Schneider, Wolfgang: „Hören, lauschen, lernen 2: Spiele mit Buchstaben und Lauten für Kinder im Vorschulalter – Würzburger Buchstaben-Laut-Training“ Verlag: Vanderhoek & Ruprecht 1. Auflage (2004) ISBN: 3-525461-90-9 | Das Buchstaben-Laut-Training wurde als Aufbauprogramm entwickelt. Die Durchführung der kombinierten Programmversion verlängert die Trainingszeit nicht; auch hier erstreckt sich die gesamte Förderung über den Zeitraum von 20 Wochen mit täglichen 10- bis 15-minütigen Übungen. Die Sprachspiele haben zum Ziel, Kindern das Prinzip der Buchstaben-Laut-Verknüpfung, die Grundlage unseres alphabetischen Systems, nahe zu bringen. In vielfältig spielerischer Form werden Laute und Buchstaben miteinander verknüpft. Das Buchstaben-Laut-Training ist eine hilfreiche Ergänzung zu dem Trainingsprogramm zur phonologischen Bewusstheit ("Hören, lauschen, lernen") von Küspert und Schneider. Denn Forschungsergebnisse zeigen, dass "Risikokinder" im Vorschulalter, für die Schwierigkeiten beim Erwerb des Lesens und Rechtschreibens in der Schule zu erwarten sind, von einem kombinierten Training, das sowohl die phonologische Bewusstheit als auch die Buchstabenkenntnis fördert, am meisten profitieren. Eine entsprechende Frühförderung bereitet Vorschulkinder auf den Schriftspracherwerb vor und ermöglicht ihnen einen besseren Start in der Schule. Die Sprachspiele sind für den Vorschulbereich konzipiert, können jedoch auch im Erstleseunterricht oder im Lese-Rechtschreib-Förderunterricht mit Gewinn eingesetzt werden. |  | Schulte-Körne, Gerd, Mathwig, Frank „Das Marburger Rechtschreibtraining – Ein regelgeleitetes Förderprogramm für rechtschreibschwache Kinder“ Verlag: Winkler, 3. Auflage (2007) ISBN 3-899111-00-1 4. durchgesehene und erweiterte Auflage (2009) ISBN 3-899111-10-9 | Das Marburger Rechtschreibtraining ist ein mehrfach evaluiertes Trainingsprogramm zur Verbesserung der orthografischen Rechtschreibstrategie. Das Training ist so angelegt, dass es nicht allein durch das rechtschreibschwache Kind durchführt wird, sondern gemeinsamen die einzelnen Lern-und Übungsbereiche im Förderunterricht und/oder zu Hause erarbeitet werden. Dieses Rechtschreibtraining ersetzt keine Grammatik, daher können nicht alle Rechtschreibprobleme gelöst werden. Es werden die wesentlichen Rechtschreibprobleme von lese-rechtschreibschwachen Kindern der 2.- 4. Grundschulklasse schrittweise eingeübt und wiederholt trainiert. Ziel des Trainings ist die Vermittlung von Lösungsstrategien, denn rechtschreibschwachen Kindern stehen Lösungswege, die nicht-rechtschreibschwache Kinder anwenden, nicht zur Verfügung. Das Marburger Rechtschreibtraining setzt auf der orthografischen Stufe an, da die häufigste Fehlerart Regelfehler darstellen. INZWISCHEN: 4. durchgesehene und erweiterte Auflage Lt. Information ider LMU München m Internet wurde ein neues evaluiertes Förderprogramm zur Rechtschreibförderung für die 5. und 6. Klasse entwickelt. Mehr hierzu nach Veröffentlichung. |
|
|